Mittwoch, 6. November 2019

Samhain zum Gedenken der weisen Frauen die vor uns da waren

 Schon seit meiner Kindheit war ich irgendwie nachdem meine Mutter mir erklaerte , dass nicht alle alten Frauen mit einem Kopftuch Hexen sind wie aus Haensel und Gretel. Sie erklaerte mir das Hexen eigenlich Kraeuterfrauen waren die gerne im Wald gelebten und in der Natur sich wohlgefuehlten, weil sie diese Kraft brauchten um anderen zu helfen.
Das war sehr wichtig für mich gewesen , weil wir kurz darauf zu meinem Onkel und seiner Familie fuhren um Urlaub im schönen Harz zu machen. Zurueckschauend kann ich sagen , dass ich es damals merkwuerdig fand , dass sogar in seinem Pfarrhaus die Harzer Hexen Puppen hingen . Mir fiel die erste unter dem Sonnenschirm auf die froehlich vor sich hin schwebte auf ihrem Besen. Die Worte meiner Mutter fielen mir wieder ein und die Hexe von Haensel und Gretel hatte keine Macht mehr ueber meine Gedanken. In diesem Urlaub ich war gerade 4 Jahre alt machten wir auch viele Spaziergaenge . Auf einem Spaziergang sass ich auf einem schoenen Huegel voller Glockenblumen. Das war der Tag wo ich mein erstes Gedicht dichtete . Ich liebte es auf diesem Glockenblumenhuegel ein wenig entfernt von meinen Eltern zu sitzen. Ich konnte aus der Ferne den Waldesrand sehen und wunderte ich ueber drei Frauen die auf ihrem Ruecken Koerbe hatten, wie Osterhasen dachte ich. Sie hatten lange Roecke an und trugen ein Kopftuch. Als sie naeher kamen und mich schon die ganze Zeit beobachtet hatten , hoerte ich sie sagen : Schau dort ein Feenkind." Ihre lieben Augen vergesse ich nie und auch nicht ihr Laecheln. Sie gingen zu meinen Eltern und erzaehlten Ihnen dass ich ein besonderes Kind sei, ein Feenkind. Meine Eltern dachten dies sei ein schoenes Kompliment . Ich fuehlte mich irgendwie angekommen und anerkannt.

dDieses Erlebnis war ein sehr wichtiges fuer mich . Ich begann nun Hexen gerne zu moegen und spuerte das da noch etwas anderes war .Heute weiss ich , dass alles kleine Puzzle Stuecke waren . Meine Uroma die ich noch lange Zeit miterleben konnte war eine Litauerin vom Lande. Sie praktizierete wie ich heute nach vielen Recherchen erkennen konnte , noch die alte lituaische "Religion" unter dem Schutzmantel des Christentums. Sie lehrte mich auch die ersten Kraeuter und andere Dinge. 
Viele Jahre spaeter fuhr ich wieder in den Harz und sah ueberall diese Hexen und war begeistert und wollte auch welche herstellen. Leider kann ich nicht schnitzen und somit wurde ich erfinderisch und benutzte neben Perlonstrumpfhosen alle moeglichen alten Textilien um meine erste Hexe selber zu kreeiren. Ich kam in den Fluss und mir kam vor als wenn diese Hexe irgendwie lebendig wurde. Im Prinzip machte ich upcycling noch lange bevor es Mode wurde. Aus einer Hexe wurden immer mehr und Freunde und Bekannte wuenschten sich eine . Es ging immer weiter und viele wurden dann verkauft und gelangten bis nach Amerika und Kanada. Ich hoerte sie "leben" immer noch da. 
Greta wie diese Hexe heisst, entstand nun in Glastonbury , nach vielen langen Jahren. Ein alter Pullover erinnerte mich an meine Hexen. Greta ist gerade Samhain fertig geworden. Ich war aus einem Grunde tief beruehrt und endeckte warum ich seit ende der 80ziger Hexen mache. Es ist eine Homage and die weisen Frauen, die Kraeuterfrauen die Hexen unsere Vorfahrinnen.. 

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